Montparnasse, Verwaltungsviertel im 14. Arrondissement, Frankreich
Montparnasse ist ein Verwaltungsviertel im 14. Arrondissement von Paris, das sich über mehrere benachbarte Bezirke erstreckt und rund um den Boulevard du Montparnasse sowie die Rue de Rennes liegt. Die Gegend zeigt eine Mischung aus Hochhäusern der Nachkriegszeit und Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert mit schmalen Straßen und offenen Plätzen.
Im frühen 20. Jahrhundert wandelte sich das Viertel von einer ruhigen Gegend mit Ateliers zu einem Treffpunkt für Maler, Bildhauer und Schriftsteller aus ganz Europa. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte ein großer Umbau das südliche Zentrum mit neuen Hochhäusern und einem Bahnhof.
Das Viertel bewahrt Kaffeehäuser auf, in denen sich früher Künstler und Schriftsteller trafen, heute aber auch Einheimische ihren Kaffee trinken und Zeitung lesen. An manchen Hauswänden erinnern Messingtafeln daran, dass hier berühmte Maler oder Dichter gewohnt haben.
Mehrere Metrolinien verbinden das Viertel mit dem Rest der Stadt, und der Bahnhof Montparnasse liegt im südlichen Teil. Die breiten Boulevards eignen sich gut zum Spazierengehen, während die kleineren Seitenstraßen ruhiger sind.
Der Name stammt vom griechischen Berg Parnass, den Studenten im 17. Jahrhundert als Spitznamen für einen kleinen Hügel nutzten, wo sie Verse aufsagten. Dieser Hügel verschwand später bei Bauarbeiten, aber der Name blieb für das ganze Viertel erhalten.
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