Nationalpark Calanques, Geschütztes Küstengebiet in Bouches-du-Rhône, Frankreich.
Calanques National Park ist ein Naturschutzgebiet an der mediterranen Küste zwischen Marseille und Cassis, das sich über mehrere schmale Buchten mit steilen Kalksteinklippen erstreckt. Das Gelände verbindet alpine Landschaften mit maritimen Ökosystemen und beherbergt seltene Pflanzen- und Tierarten.
Die Region wurde 1923 unter Schutz gestellt, nachdem Einheimische sich gegen Industrieentwicklung wehrten und den Comité de défense des Calanques gründeten. Der offizielle Status als Nationalpark folgte erst 2012, nachdem jahrzehntelange Bemühungen um die Bewahrung der Landschaft.
Die Gegend ist seit langem ein Zufluchtsort für Fischer und Künstler, die von den dramatischen Felsformationen und dem klaren Wasser angezogen wurden. Diese Verbindung zwischen Meer und Mensch prägt das Leben hier bis heute.
Das Gelände ist von vier Haupteingängen zugänglich: dem Hafen von Cassis, dem Dorf Les Goudes, dem Universitygelände Luminy in Marseille und der Bucht Sormiou. Wanderungen haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, und es ist ratsam, festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitzubringen.
Die Cosquer-Höhle, die unter dem Meer zugänglich ist, enthält über 200 Malereien aus der Steinzeit, darunter Darstellungen von Pinguinen und anderen Tieren. Diese Kunstwerke zeigen, wie unterschiedlich das Klima und die Tierarten in dieser Region vor Tausenden von Jahren waren.
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