Le Plaret, Berggipfel in Isère, Frankreich
Le Plaret ist ein Berggipfel in den Westalpen mit einer Höhe von 3563 Metern. Die Nord-, Ost- und Südseite des Bergs bieten unterschiedliche Kletterrouten und Schwierigkeitsgrade für Bergsteiger.
Das Gebirge wurde im 19. Jahrhundert Schauplatz einer tragischen Geschichte, als der junge Bergsteiger Henry Cordier beim Abstieg vom Gipfel ums Leben kam. Dieses Ereignis prägte die Wahrnehmung und die Berichte über den Berg in der Bergsteigerszene.
Der Gipfel gehört zur Region Haut Dauphiné in den Westalpen, wo französische Bergsteiger spezielle Klettertechniken entwickelt haben.
Die beste Zeit zum Klettern ist in den Sommermonaten, wenn die Bedingungen am günstigsten sind. Kletterer erreichen das Gebiet normalerweise von Grenoble aus, fahren nach Bourg d'Oisans oder Saint-Christophe und setzen sich dann zu Fuß fort.
Zwei Gletscher säumen die Berghänge: der Gletscher La Selle an der Nordseite und der Gletscher Le Plaret an der Ostseite. Beide zeigen deutliche Spuren des Klimawandels und sind Zeugnisse der sich verändernden Alpenwelt.
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