Cuyuni-Mazaruni, Verwaltungsregion im westlichen Guyana
Cuyuni-Mazaruni ist eine Verwaltungsregion im Westen Guyanas, die sich über ein großes Gebiet mit dichtem Regenwald erstreckt. Die Region wird durch das Zusammentreffen der Flüsse Cuyuni und Mazaruni geprägt, die das Landschaftsbild dominieren.
Die Region entstand 1980 als Teil von Guyanas administrativer Neuorganisation, wobei Bartica als Hauptstadt etabliert wurde. Diese Umstrukturierung folgte auf die vorherige Einteilung des Landes in unterschiedliche Distrikte.
Indigene Gemeinschaften pflegen traditionelle Praktiken während Bergbauaktivitäten Arbeiter aus verschiedenen karibischen und südamerikanischen Nationen anziehen.
Besucher erreichen Bartica, die Hauptstadt der Region, mit regelmäßigen Bootsverbindungen ab Georgetown oder über Straßenverbindungen durch Linden. Die beste Reisezeit hängt von den Wetterbedingungen ab, da der Fluss je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedingungen bietet.
Das Territorium ist Gegenstand einer Grenzziehung zwischen Guyana und Venezuela, über die derzeit internationale Gerichte entscheiden. Diese Ansprüche machen die Region zu einem Ort von größerer geopolitischer Bedeutung als ihre Remotheit vermuten lässt.
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