National Museum of Modern Art, Kunstmuseum in Bagdad, Irak.
Das National Museum of Modern Art ist ein Kunstmuseum in Bagdad mit rund 7.000 Kunstwerken verteilt auf vier Hauptausstellungshallen, in denen Gemälde von irakischen Künstlern präsentiert werden. Die Ausstellung zeigt eine breite Sammlung moderner Werke und bietet sowohl Innen- als auch Außenbereiche für Besucher.
Das Museum wurde 1962 gegründet und erhielt Unterstützung vom Ministerium für Führung sowie einen Zuschuss der Gulbenkian-Stiftung unter Premierminister Abdul Karim Qasim. Die Gründung war Teil einer Bewegung zur Förderung der modernen Kunstszene im Irak während dieser Zeit.
Das Museum zeigt Werke von einflussreichen irakischen Künstlern wie Akram Shukri, Hafiz Al-Droubi, Atta Sabri und Faeq Hassan aus verschiedenen künstlerischen Epochen. Die Arbeiten spiegeln unterschiedliche Strömungen der modernen irakischen Kunstszene wider und zeigen, wie lokale Künstler ihre Sicht auf Tradition und Moderne ausdrücken.
Das Museum hat Öffnungszeiten von morgens bis nachmittags und verfügt über Parkplätze in der Nähe der Al-Saadoun-Straße. Es ist ratsam, tagsüber zu besuchen und ausreichend Zeit für das Erkunden der vier Ausstellungshallen einzuplanen.
Im Jahr 2003 wurden zahlreiche Kunstwerke aus dem Museum gestohlen, doch etwa 2.000 Stücke wurden später wiedergefunden. Die laufenden Bemühungen zur Rückgewinnung der restlichen Sammlung zeigen die Widerstandsfähigkeit der Institution.
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