Ginnig, Archäologischer Tell im Gouvernement Ninawa, Irak
Ginnig ist ein niedriger archäologischer Hügel in der Provinz Ninive im Norden des Irak. Der Hügel erhebt sich nur 0,5 Meter über das umliegende Gelände und erstreckt sich über etwa 100 Meter.
Der Hügel stammt aus der alten mesopotamischen Zeit und zeigt Spuren früher menschlicher Besiedlung. Die Schichten des Tells dokumentieren die Entwicklung von Dorfkulturen zwischen Tigris und Euphrat.
Der Hügel zeigt Schichten menschlicher Besiedlung aus der Zeit des frühen Ackerbaus in Nordmesopotamien. Die gefundenen Objekte erzählen von den ersten Dorfgemeinschaften, die sich in dieser Region niederließen.
Der Zugang zum Gelände erfordert vorherige Genehmigung der lokalen Behörden, da es unter dem Schutz der irakischen Antikenbehörde steht. Besucher sollten sich vorher informieren und die notwendigen Erlaubnisse einholen.
Die unterirdischen Schichten des Hügels sind größtenteils ungestört und bieten einen klaren Blick auf verschiedene Besiedlungsphasen. Diese Schichtung ermöglicht es Forschern, die zeitliche Abfolge der frühen Siedlungen nachzuverfolggen.
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