The Shrine of Yahya Abu al-Qasim, Islamischer Schrein im Norden von Mossul, Irak.
Das Heiligtum des Yahya Abu al-Qasim war ein würfelförmiges Mausoleum in Mossul mit einem pyramidenförmigen Dach, das innen aufwendig verzierte Muqarnas aufwies. Die Außenwände zeigten ein charakteristisches Muster aus türkisfarbenen Ziegeln, die das Bauwerk optisch von anderen Strukturen unterschieden.
Das Mausoleum wurde 1239 unter der Herrschaft von Badr al-Din Lu'lu errichtet und beherbergte das Grab von Yahya ibn Al-Qasim, einem Nachkommen von Ali ibn Abi Talib. Die Lage an den Ufern des Tigris prägte lange Zeit die Beziehung des Bauwerks zu seiner natürlichen Umgebung.
Die Struktur repräsentierte mittelalterliche irakische Architekturtraditionen durch die Kombination seldschukischer Designelemente, einschließlich Säulen, Mihrab und konischer Kuppel.
Das Heiligtum war früher nur zu Fuß durch die Altstadt von Mossul zugänglich und lag in einem bevölkerten Wohngebiet neben Läden und Häusern. Die Nähe zum Tigris machte den Weg zu Fuß besonders in bestimmten Jahreszeiten durchaus lohnenswert, sollte aber sorgfältig geplant werden.
Zwei massive Strebepfeiler an der Ostfassade waren speziell gebaut, um das Bauwerk vor der Erosion durch die unmittelbare Nähe zum Tigris zu schützen. Diese engineering solution war für mittelalterliche Mossul-Architektur ungewöhnlich und zeigte praktische Lösungen für Gebäude an Flussufern.
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