Tappa Gaura, Archäologische Stätte nahe Mossul, Irak.
Tepe Gawra ist ein Siedlungshügel östlich des Tigris mit einem Durchmesser von etwa 120 Metern und einer Höhe von rund 22 Metern über der umgebenden Landschaft. Der Mound enthält Überreste von mehreren übereinanderliegenden Siedlungsschichten, die verschiedene Phasen menschlicher Besiedlung zeigen.
Der Ort wurde ursprünglich vor mehreren Jahrtausenden besiedelt und zeigt Spuren von wiederholter Besiedlung über lange Zeit hinweg. Ausgrabungen aus dem frühen 20. Jahrhundert legten viele Schichten frei, die das Leben verschiedener antiker Gemeinschaften dokumentieren.
Die Bewohner von Tepe Gawra bestatteten ihre Toten auf unterschiedliche Weise: manche wurden beerdigt, andere in Urnen beigesetzt oder in Wandgräbern untergebracht. In diesen Gräbern finden sich elfenbeinerne Kämme und Goldartefakte, die zeigen, wie die Menschen damals lebten und wertvolle Gegenstände herstellten.
Der Hügel ist von außen sichtbar und zugänglich, bietet aber unebenes Gelände mit mehreren Erhebungen, auf die man vorsichtig klettern sollte. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die Website oder lokale Behörden zu überprüfen, um aktuelle Zugangsbestimmungen und Sicherheitsbedingungen zu erfahren.
An diesem Ort wurden einige der frühesten Goldgegenstände des Nahen Ostens entdeckt, die bis ins dritte Jahrtausend vor unserer Zeit zurückreichen. Diese wertvollen Funde deuten darauf hin, dass die Bewohner schon sehr früh Goldverarbeitung beherrschten und Handelsnetze nutzten.
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