Laugarvatn, Geothermischer See in Südisland
Laugarvatn ist ein See in Südisland, der von unterirdischen heißen Quellen natürlich erwärmt wird, die in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Wassertemperaturen schaffen. Der See erstreckt sich über etwa zwei Quadratkilometer und ist von grünen Mooslandschaften und geothermalen Feldern umgeben.
Der See wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zum Zentrum einer Siedlung, als dort eine Internatsschule gegründet wurde, um von den geothermalen Ressourcen zu profitieren. Die Gründung dieser Schule prägte die Entwicklung der Region und machte den Ort zu einem wichtigen Bildungszentrum für Island.
Der Name des Sees leitet sich vom isländischen Wort für "Badewasser" ab und spiegelt die Bedeutung der geothermalen Wärmequellen für die Gemeinschaft wider. Menschen nutzen die natürlichen heißen Quellen seit Generationen als Treffpunkt und zum Entspannen in der Natur.
Am Seeufer können Besucher Boote und Angelausrüstung mieten, um die natürlichen Wasserzonen zu erkunden oder zu fischen. Genehmigungen sind erforderlich für das Angeln, und die beste Zeit zum Schwimmen ist bei ruhiger Witterung, wenn die Temperaturgradienten deutlich zu spüren sind.
An manchen Stellen des Sees vermischt sich das heiße Wasser aus geothermalen Quellen mit dem kalten Oberflächenwasser und schafft natürliche Übergangszonen zum Schwimmen. Diese Mischungsbereiche ermöglichen es Besuchern, in den kälteren Monaten zu baden, da einige Zonen beständig angenehm warm bleiben.
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