Alba Longa, Antike Stadtstadt nahe dem Albaner See, Italien
Alba Longa war eine lateinische Siedlung, die sich entlang eines Bergrückels in den Albaner Bergen etwa 19 Kilometer südöstlich von Rom befand. Die Reste liegen heute in der Nähe des heutigen Castel Gandolfo, bestehen aber aus verstreuten Dörfern und keinem großen städtischen Zentrum.
Die Stadt entstand um 1200 v. Chr. als lateinische Siedlung und blühte über Jahrhunderte auf. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde sie von Rom unter König Tullus Hostilius erobert und zerstört.
Der Tempel der Vesta war ein wichtiger Wallfahrtsort für die umliegenden lateinischen Gemeinden. Rituelle Handlungen fanden dort statt, bevor Rom ähnliche Praktiken übernahm und verbreitete.
Der Standort liegt auf hügeligem Gelände mit unebener Topographie, die vom Albaner Berg geprägt ist. Besucher sollten sich auf Wanderwege und fragmentarische Überreste vorbereiten, da die archäologischen Stätten über das Gelände verteilt sind.
Ein legendärer Kampf zwischen den Brüdern Horatii und Curiatii entschied das Schicksal der Stadt durch ein rituelles Duell zwischen je drei Kämpfern. Diese Geschichte wurde später in römischen Geschichtswerken erzählt, obwohl ihre historische Genauigkeit umstritten bleibt.
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