Prati, Wohnviertel nahe der Vatikanstadt, Rom, Italien.
Prati ist ein Wohnviertel Rom mit breiten, geometrisch angeordneten Straßen, die von Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert gesäumt sind. Diese Bauten zeichnen sich durch Türmchen, Balkone und aufwendige Verzierungen aus, die das Stadtbild prägen.
Das Viertel entstand in den 1920er Jahren aus ehemaligen Agrarflächen und wurde als geplante Wohnanlage für Beamte des Königreichs Italien entwickelt. Fünf Jahre später erhielt es den Status eines eigenständigen Rione, eines administrativen Bezirks Roms.
Der Palazzo della Giustizia prägt das Viertel als Sitz des obersten Gerichtshofs und zieht Besucher mit seinen imposanten Fassaden an. Die Gegend ist von einem bürgerlichen Charakter geprägt, der sich in den vielen kleinen Läden und Cafés widerspiegelt, wo Einheimische ihren Alltag verbringen.
Via Cola di Rienzo ist die Haupteinkaufsstraße mit vielen Läden und zwei U-Bahn-Stationen in der Nähe, die gute Verbindungen bieten. Das Viertel ist übersichtlich angelegt und leicht zu erkunden, mit klaren Straßenmustern, die die Orientierung erleichtern.
Die Straßenanordnung wurde absichtlich so geplant, dass die Kuppel des Petersdoms von vielen Orten im Viertel nicht sichtbar ist. Dies war eine bewusste politische Entscheidung zwischen dem italienischen Königreich und dem Vatikan während der Gründungsphase.
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