Fort of Mount Chaberton, Artilleriebatterie in Névache, Frankreich
Das Fort auf dem Mont Chaberton ist eine italienische Artilleriebatterie auf dem Gipfel des Chaberton auf 3.130 m, seit 1947 auf französischem Gebiet. Der Gipfel wurde eingeebnet und um etwa 6 m abgetragen; am Fuß einer 12 m hohen Felsstufe führen zwei lange Gänge zu Mannschaftsräumen, Magazinen, Krankenstation, Kommandostelle und Küchen. Auf dem Dach standen acht Mauerwerkstürme von gut 7 m Höhe im Abstand von 6 m, jeder mit einem drehbaren Panzerturm Armstrong Montagna, einem Geschütz 149/35 A. und einer inneren Wendeltreppe.
Das italienische Königsheer errichtete die Batterie zwischen 1898 und 1910 unter dem Geniemajor Luigi Pollari Maglietta, beginnend mit der Straße von Fenils zum Gipfel. Ab 1906 standen acht Geschütze 149/35 A in gepanzerten Türmen vom Typ Armstrong Montagna bereit. Im Ersten Weltkrieg entwaffnet, beschoss sie ab 17. Juni 1940 französische Stellungen; am 21. Juni zerstörten französische 280-mm-Mörser sechs Türme, neun Tote und fünfzig Verwundete. Die Pariser Verträge von 1947 gaben den Gipfel an Frankreich.
Der Name des Forts stammt vom Mont Chaberton; seine acht Geschütztürme standen in einer Reihe mit 6 m Abstand, jeder mit einem Panzerturm des Typs Armstrong Montagna. Die Panzerung von bis zu 5 cm an der Front schützte nur gegen Splitter, da damals keine Steilfeuerwaffe den Gipfel erreichte. Jede Kanone wurde von sieben Mann bedient.
Die Anlage ist nur während der schneefreien Monate zugänglich und erfordert Bergausrüstung und Trittsicherheit. Besucher können den Aufstieg vom Dorf Clavière aus beginnen oder die alte Militärstraße von Fenils nutzen.
Die acht Panzertürme des Forts stammten von Armstrong und trugen nur leichte Panzerung, vorn höchstens 5 cm, die Splitter und keine Treffer abhalten sollte. Am 21. Juni 1940 schlugen französische 280-mm-Mörser sechs davon binnen weniger Stunden aus, mit neun Toten und fünfzig Verwundeten.
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