The Seven Halls, Römischer Zisternenkomplex auf dem Oppischen Hügel, Rom, Italien.
Die Sieben Hallen sind ein unterirdischer Speicherkomplex an der Oppius-Hügel mit neun parallel angeordneten Kammern, die zwischen 30 und 40 Metern lang sind. Die Wände sind mit wasserdichtem Putz verkleidet, um die Struktur vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen.
Das Gebäude entstand um 100 n.Chr. und diente als großes Wasserspeicher, das die Thermen des Trajan über einen Ast des Aquädukts vom Esquilin-Hügel versorgte. Die Struktur war eine wichtige Komponente der Wasserversorgung im antiken Rom.
Die nördlichen Kammern dienten im Mittelalter als Grabstätte und zeigen heute noch die Spuren dieser anderen Nutzung. Besucher können sehen, wie der Ort über Jahrhunderte hinweg eine unterschiedliche Bedeutung für die Menschen hatte.
Der Eingang befindet sich in der Via delle Terme di Traiano am Rand eines öffentlichen Parks, was das Auffinden leicht macht. Die unterirdischen Kammern sind kühl und erfordern Aufmerksamkeit bei unebenen Böden unter der Erde.
Der Name entstand erst im 18. Jahrhundert, als man nur sieben Kammern identifizierte, obwohl tatsächlich neun parallele Räume vorhanden sind. Diese Benennung blieb bis heute bestehen, obwohl die volle Ausdehnung des Komplexes längst bekannt ist.
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