Präfektur Hiroshima, Verwaltungspräfektur im Südwesten von Honshu, Japan
Die Präfektur Hiroshima liegt im Südwesten der Insel Honshu und erstreckt sich über Bergketten im Norden bis zu den Inseln im Binnenmeer. Das Gebiet umfasst bewaldete Täler, Flüsse, die in die Seto-See münden, sowie Küstenorte, die sich entlang der Buchten verteilen.
Die Region entstand 1871 aus den alten Provinzen Bingo und Aki während der Verwaltungsreform der Meiji-Zeit. In den folgenden Jahrzehnten wuchsen Handel und Industrie entlang der Küste, während das Hinterland weiterhin von Land- und Forstwirtschaft geprägt blieb.
Auf Miyajima steht ein Schrein mit einem roten Tor, das bei Flut aus dem Meer ragt und seit Jahrhunderten religiöse Verehrung anzieht. In den Küstenorten sieht man Fischer, die früh morgens ausfahren, während in den Bergen Bauern Reis auf terrassierten Feldern anbauen und traditionelle Methoden pflegen.
Schnellzüge auf der Sanyo-Shinkansen-Linie verbinden größere Orte wie Hiroshima und Fukuyama mit anderen Teilen Japans, und lokale Züge erreichen kleinere Städte entlang der Küste. Fähren fahren regelmäßig zu den bewohnten Inseln im Meer, wobei die Verbindungen an Wochenenden und in den Sommermonaten häufiger sind.
Mehr als 139 bewohnte Inseln liegen vor der Küste, jede mit eigenen Traditionen und Lebensweisen zwischen Fischfang und kleinen Werkstätten. Einige der Inseln sind nur mit Fähre zu erreichen und haben keine asphaltierten Straßen, sodass die Bewohner Fahrräder oder kleine Boote für den Alltag nutzen.
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