Bahnhof Ōfuna, Eisenbahnknotenpunkt in Kamakura, Japan
Ōfuna ist ein Umsteigebahnhof in der Präfektur Kanagawa, wo sich drei JR-Linien kreuzen und fünf Bahnsteige elf Gleise verbinden. Ein Anschluss zur Shonan-Einschienenbahn führt von einem separaten Terminal im nördlichen Teil der Anlage ab.
Der Bahnhof öffnete im November 1888 als Haltepunkt an der Tōkaidō-Hauptlinie zwischen Tokio und Kobe. Weitere Strecken kamen ab 1914 hinzu und verwandelten den Ort in einen der wichtigsten Knotenpunkte der Region.
Der Name stammt von der Siedlung Ōfuna, die sich entlang der ehemaligen Küstenstraße entwickelte. Pendler aus den Hügeln von Kamakura treffen hier auf Reisende, die zwischen Yokohama und der Shonan-Küste unterwegs sind.
Durchschnittlich nutzen etwa 97.000 Fahrgäste täglich den Bahnhof für Verbindungen in Richtung Tokio, Yokohama und die Halbinsel Miura. Aufzüge und Rolltreppen erleichtern den Wechsel zwischen den Ebenen und Bahnsteigen.
In den frühen Jahrzehnten des Betriebs gab es hier Einrichtungen für den Pferdetransport per Bahn. Diese Anlagen dienten vor allem militärischen und landwirtschaftlichen Zwecken in der Umgebung.
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