Taedong-Brücke, Straßenbrücke in Pjöngjang, Nordkorea.
Die Taedong-Brücke ist ein Straßenviadukt, das sich über den Taedong-Fluss erstreckt und die westlichen und östlichen Bezirke der nordkoreanischen Hauptstadt miteinander verbindet. Das Bauwerk besteht aus Beton und Stahl und trägt die Haebangsan-Straße über den Fluss als wichtige Verkehrsachse.
Das Bauwerk wurde 1905 während der japanischen Besatzung errichtet und war als wichtiger Verbindungspunkt ausgelegt. Nach schweren Beschädigungen während des Koreakriegs wurde es 1950 umfassend wiederaufgebaut.
Die Brücke ist für Einheimische ein alltäglicher Übergang über den Fluss und wird täglich von Fußgängern und Fahrzeugen genutzt. Sie verbindet die beiden Seiten der Stadt auf praktische Weise und prägt das Stadtbild mit ihrer Präsenz.
Der Übergang ist jederzeit zugänglich und wird als Fußgänger-und Fahrzeugverbindung zwischen den Stadtteilen genutzt. Das Gelände bietet freie Sicht auf den Fluss und ist leicht zu navigieren, wenn man es zu Fuß erkundet.
Eine bekannte Fotografie von Max Desfor zeigt Menschen, die während des Krieges über die zerstörten Überreste der Brücke gehen. Dieses Bild wurde vielfach veröffentlicht und dokumentiert einen wichtigen Moment der Konfliktgeschichte.
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