Koreanische Volkskundemuseum, Nationalmuseum für Volkstraditionen in Pjöngjang, Nordkorea.
Das Korean Folklore Museum ist ein Gebäude mit sieben Ausstellungshallen, in denen mehr als 2.300 Objekte zu sehen sind, die das Leben der koreanischen Bevölkerung von frühen Zeiten bis ins 19. Jahrhundert dokumentieren. Die Sammlungen umfassen Kleidung, Werkzeuge, Möbel und religiöse Gegenstände aus verschiedenen Epochen.
Das Museum wurde 1956 gegründet und entstand aus dem Wunsch, traditionelle koreanische Gegenstände und Wissen zu bewahren. Seitdem hat es kontinuierlich Objekte gesammelt, die Zeugnis von der Entwicklung der koreanischen Gesellschaft seit der Steinzeit ablegen.
Die Ausstellung zeigt traditionelle Kleidung, Arbeitsgeräte und Haushaltsöbjekte, die zeigen, wie Menschen in verschiedenen Regionen Koreas lebten und arbeiteten. Diese Gegenstände erzählen von alltäglichen Bräuchen und Festen, die die koreanische Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt haben.
Das Museum befindet sich in der Nähe des Taedong Tors und ist leicht zu Fuss erreichbar, wenn man in der Nähe Pjöngjangs unterwegs ist. Die Ausstellungen sind mit Informationen in mehreren Sprachen versehen, sodass Besucher die Displays auch ohne Führung verstehen können.
Das Gelande des Museums liegt in einem 30 Hektar grossen Park, der in der Form der koreanischen Halbinsel angelegt ist. Der Park enthalt uber 130 historische Denkmaler und Nachbauten von alten Wohnstätten, die zeigen, wie Menschen in früheren Zeiten lebten.
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