Hwagyesa, Buddhistischer Tempel im Bezirk Gangbuk, Seoul, Südkorea.
Hwagyesa ist ein Tempel in den Wäldern von Samgaksan, nördlich von Seoul, mit mehreren historischen Gebäuden wie der Daeung-jeon Halle, der Myeongbu-jeon Halle und der Samseong-gak Halle. Das Anwesen ist von dichten Bäumen umgeben und bietet verschiedene Räume für Zeremonien und Andacht.
Der Tempel wurde 1522 von dem Mönch Sinwol während der Herrschaft von König Jungjong gegründet und entstand aus einem früheren Eremitage namens Bodeokam. Die Stätte wurde später zur Stätte von Treffen, die die Entwicklung der koreanischen Schriftsprache prägten.
Der Ort ist eng mit der Entwicklung der koreanischen Sprache verbunden und zieht Besucher an, die sich für die Geschichte der Schriftreform interessieren. Gelehrte nutzten diese Stätte, um wichtige Diskussionen über die Vereinheitlichung der Hangul-Orthografie zu führen.
Der Tempel ist mit der U-Bahn leicht zu erreichen, indem man zur Haltestelle Suyu fährt und dann mit einem lokalen Bus zum Haupteingang fährt. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg vom Bushalteort zum Tempel bergauf führt und die Wege im Tempelgelände uneben sind.
Hinter dem Tempel fließt eine natürliche Quelle durch das Hwagye-gol Tal, deren Wasser von einigen Besuchern traditionell für gesundheitliche Zwecke genutzt wird. Die Nähe zu dieser Quelle ist ein Grund, warum der Ort seit Jahrhunderten von Menschen aufgesucht wird.
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