Spitzbergen, Arktische Insel in Svalbard, Norwegen.
Spitzbergen ist die größte Insel Svalbards in Norwegen und erstreckt sich über weite Gletscherflächen, steile Berge und karge Küstenlinien. Die höchsten Gipfel ragen mehr als 1700 Meter auf, während Eis und Schnee weite Teile des Landes das ganze Jahr über bedecken.
Walfänger aus mehreren europäischen Ländern nutzten die Küsten ab dem 17. Jahrhundert als Stützpunkte, bevor Kohlebergbau im frühen 20. Jahrhundert begann. Der Svalbard-Vertrag von 1920 machte die Inselgruppe zu norwegischem Territorium mit besonderen Wirtschaftsrechten für Unterzeichnerstaaten.
Die Bergbaunamen entlang der Küste erinnern an norwegische, russische und andere europäische Pioniere, die hier arbeiteten und deren Nachkommen bis heute das Zusammenleben prägen. Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich in den wenigen bewohnten Orten, um die Arktis zu erforschen und den langen Polartag oder die Polarnacht gemeinsam zu erleben.
Der einzige kommerzielle Flughafen liegt in der Nähe von Longyearbyen und bietet die wichtigste Verbindung zum norwegischen Festland. Vor Ort bewegt man sich mit Schneemobil, Boot oder Kleinflugzeug, da keine Straßen die wenigen Orte verbinden.
Eine Saatgutkammer tief im Frostboden bewahrt Millionen von Samen aus landwirtschaftlichen Sammlungen weltweit in dauerhafter Kälte. Die Anlage liegt so, dass natürlicher Permafrost die Proben auch bei Stromausfall schützt.
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