Spitzbergen, Arktischer Archipel im nördlichen Norwegen.
Svalbard ist eine Inselgruppe zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol, geprägt von schneebedeckten Bergen, Gletschern und gefrorenen Fjorden. Mehr als die Hälfte der Landmasse liegt unter permanentem Eis, während Täler und Küstenabschnitte im kurzen Sommer eisfrei werden.
Ein niederländischer Entdecker erreichte diese Gewässer Ende des 16. Jahrhunderts, was Walfänger anzog, die hier über Jahrhunderte hinweg operierten. Der Übergang zum Kohlebergbau begann Anfang des 20. Jahrhunderts und prägte die Siedlungsgeschichte der Inseln.
Die kleine Gemeinschaft lebt in einer Welt, in der man außerhalb der Siedlungen eine Schusswaffe bei sich tragen muss, weil Eisbären durch die Straßen streifen können. Menschen aus dutzenden Ländern teilen sich einen Alltag, der von Dunkelheit im Winter und Dauerlicht im Sommer geprägt ist.
Ein Flughafen verbindet die Inseln mit dem norwegischen Festland, während Schneemobile, Boote und kurze Flüge die einzigen Verbindungen zwischen den verstreuten Siedlungen darstellen. Es gibt keine Straßen, die die Orte miteinander verbinden, sodass Besucher auf diese Transportmittel angewiesen sind.
Eine Anlage tief im Permafrost bewahrt Millionen von Pflanzensamen aus der ganzen Welt auf, um die Vielfalt der Landwirtschaft für künftige Generationen zu sichern. Der Tresor liegt in einem Berg eingebettet und nutzt die natürliche Kälte als Schutz gegen jede denkbare Katastrophe.
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