Woiwodschaft Westpommern, Verwaltungsbezirk im Nordwesten Polens
Die Westpommersche Woiwodschaft erstreckt sich über Teile der Ostseeküste, weite Wälder und flache Ebenen mit Flüssen, die durch Dörfer und kleinere Ortschaften fließen. Das Gebiet erreicht man über Straßen, die von Berlin nach Osten oder von Posen nach Norden führen, mit Szczecin als administrativem Zentrum.
Die Verwaltungseinheit entstand 1999 durch Zusammenlegung mehrerer kleinerer Regionen nach der polnischen Gebietsreform. Das Gebiet wechselte nach dem Zweiten Weltkrieg die Zugehörigkeit, als deutsche Bevölkerung auszog und Polen aus dem Osten einzogen.
Die Region unterhält Bildungszentren, darunter die Universität Stettin und die Technische Universität Koszalin mit Fokus auf Meeresstudien.
Die Küstenabschnitte erreicht man über kleinere Orte wie Kołobrzeg oder Świnoujście, während das Landesinnere ruhigere Gegenden mit Wäldern und Seen bietet. Der Zugang erfolgt meist per Regionalzug oder Auto von größeren Städten aus.
Der Grenzfluss Oder bildet auf langen Strecken die natürliche Grenze zu Deutschland und fließt durch ein Gebiet mit vielen kleinen Inseln. Mehrere geschützte Landschaftsparks schützen Brutgebiete seltener Vögel und alter Baumbestände.
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