Douro, Hauptfluss in Kastilien und León, Spanien.
Der Douro ist ein Fluss in Kastilien und León, der durch Nordspanien und Portugal fließt, bevor er in den Atlantik mündet. Er erstreckt sich über 897 Kilometer von den Bergen der Sierra de Urbión bis zur Küste und durchquert dabei mehrere Regionen mit unterschiedlichen Landschaften.
Die Römer nannten diesen Wasserweg Durius und errichteten Siedlungen entlang seiner Ufer, entwickelten dabei Landwirtschaft und Handelsrouten auf der iberischen Halbinsel. Im Mittelalter bildete der Fluss jahrhundertelang eine natürliche Grenze zwischen christlichen Königreichen und maurischen Territorien.
Der Name kommt vom lateinischen Durius und bedeutet vermutlich „goldener Fluss
Fünfzehn Staudämme regulieren den Wasserfluss und erzeugen Wasserkraft, während Schleusen die Schifffahrt zwischen Spanien und Portugal ermöglichen. Die Ufer sind an vielen Stellen steil und felsig, daher ist der Zugang zum Wasser oft nur über befestigte Wege oder Bootsanlegestellen möglich.
Der Fluss fällt an der spanisch-portugiesischen Grenze innerhalb von 50 Kilometern um 380 Meter ab und bildet dabei mehrere Schluchten und Stromschnellen. Diese steilen Abschnitte zwangen früher die Bootsführer, ihre Ladung auf Maultiere umzuladen und die Waren über Landwege zu transportieren.
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