Öland, Insel in der Ostsee, Schweden
Öland ist eine Insel in der Baltischen See und gehört zu den größten Inseln Schwedens mit einer Länge von etwa 140 Kilometern. Die Küste ist lang und schmal an beiden Seiten, während das Innere von flachen Kalksteinebenen und Agrarflächen geprägt wird.
Menschen haben diese Gegend seit etwa zehntausend Jahren bewohnt, wobei Steinzeitwerkzeuge frühe Jägergemeinschaften belegen. Später errichteten Bewohner während der Wikingerzeit Festungen und Handelsposten entlang der Küste.
Die Bewohner haben über Jahrhunderte eine besondere Form der Landwirtschaft beibehalten, die das Land in schmale Streifen aufteilt und Tiere zwischen Steinmauern weiden lässt. Dieses System prägt heute noch die offenen Felder im Süden, wo Schafherden zwischen Windmühlen umherwandern.
Eine Brücke, die etwa sechs Kilometer lang ist, verbindet die Insel mit dem Festland und ermöglicht es Besuchern, mit dem Auto oder Bus direkt über sie zu fahren. Lange Küstenabschnitte eignen sich gut für Fahrradtouren, und kleinere Dörfer bieten einfache Übernachtungsmöglichkeiten für kürzere oder längere Aufenthalte.
Im Frühling verwandeln Orchideen den trockenen südlichen Boden in ein farbiges Muster, das man anderswo kaum findet. Diese Blütenschau fällt zusammen mit historischen Windmühlen, die über offene Weiden verteilt sind und heute als Orientierungspunkte für Wanderer dienen.
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