Konya, Verwaltungsprovinz in Zentralanatolien, Türkei
Konya ist eine Verwaltungseinheit in der Zentraltürkei, die sich über weitläufige Ebenen, Bergketten und mehrere Seen erstreckt. Das Gelände wechselt zwischen trockenen Steppen, bewässerten Feldern und vereinzelten Waldgebieten, die zusammen eine abwechslungsreiche Landschaft bilden.
Die Gegend diente zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert als Zentrum des seldschukischen Reiches, was zahlreiche Moscheen und Karawansereien hinterließ. Nach dem Ende der Seldschuken wechselte die Kontrolle mehrmals, bis sie Teil des Osmanischen Reiches und später der modernen Türkei wurde.
Der Name der Region geht auf das antike Iconium zurück und zeigt sich heute in zahlreichen Gebäuden mit islamischer Architektur aus dem Mittelalter. Einheimische besuchen häufig Schreine und Grabstätten, die in der gesamten Provinz verstreut liegen und Teil des religiösen Alltags sind.
Reisende erreichen die Region per Hochgeschwindigkeitszug, Überlandbus oder Flugzeug, wobei Straßen alle größeren Orte miteinander verbinden. Die Entfernungen zwischen den Städten sind beträchtlich, daher empfiehlt sich eine Planung der Route im Voraus.
Ein Teil des großen Salzsees innerhalb der Provinz verfärbt sich in bestimmten Monaten rosa durch Mikroorganismen im Wasser. Die Salzgewinnung aus diesem See deckt mehr als die Hälfte des türkischen Bedarfs ab.
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