Ilú–Tramen Massif, Tafelberg-Massiv in Bolívar, Venezuela.
Das Ilú-Tramen-Massiv ist ein Tafelbergmassiv in Bolívar, Venezuela, das sich auf etwa 2.700 Metern Höhe erhebt und zwei unterschiedliche felsige Plateaus aufweist. Diese Plateaus sind durch einen natürlichen Pass zwischen den Gipfeln miteinander verbunden.
Die erste dokumentierte Besteigung von Tramen-tepui wurde von Stephen Platt und Scharlie Wraight am 24. November 1981 durchgeführt, wobei sie vom verbindenden Grat aufgestiegen sind. Diese Expedition markierte den Anfang der modernen Erkundung dieses isolierten Gipfels.
Die Pemón-Arekuna nennen den nördlichen Gipfel Iru oder Ilu, was sich von der offiziellen Bezeichnung Tramen-tepui auf geografischen Karten unterscheidet. Dieser Name spiegelt die lange Verbindung der Ureinwohner zu diesem Bergmassiv wider.
Zur Erreichung des Massivu sind fortgeschrittene Kletterfähigkeiten, spezialisierte Ausrüstung und gründliche Vorbereitung erforderlich, da die Region häufig von Regen heimgesucht wird. Das anspruchsvolle Gelände erfordert erfahrene Bergsteiger und angepasste Strategie für wechselhafte Wetterbedingungen.
Der isolierte Gipfel beherbergt mehrere endemische Arten, darunter eine Kröte, die während einer polnisch-venezolanischen Wissenschaftlichen Expedition 2012 entdeckt wurde. Diese Funde zeigen, dass der Berg ein biologisch bedeutsamer Rückzugsort für spezialisierte Lebensformen ist.
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