Đồng Bằng Sông Hồng, Flussdelta-Region im nördlichen Vietnam.
Das Delta des Roten Flusses ist eine ausgedehnte Tiefebene im Norden Vietnams, in der sich Reisfelder, Wasserwege, Siedlungen und zwei große Städte auf einem flachen Schwemmland verteilen. Die Region wird von einem dichten Netz von Flussarmen, Kanälen und Deichen durchzogen, die das Land vor Überflutungen schützen und die Landwirtschaft ermöglichen.
Die Deltaregion gilt seit über 2000 Jahren als Zentrum der vietnamesischen Zivilisation und Reisanbau prägte ihre Landschaft kontinuierlich. Im Jahr 2004 wurde sie als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt, was ihre ökologische Bedeutung international bestätigte.
Das Delta beherbergt zahlreiche Handwerksdörfer, in denen seit Jahrhunderten traditionelles Wissen in der Seidenweberei, Keramik und Holzverarbeitung weitergegeben wird. Besucher können in diesen Ortschaften Handwerkern bei ihrer täglichen Arbeit zusehen und verstehen, wie diese alten Fertigkeiten bis heute die lokale Identität prägen.
Hanoi und Haiphong dienen als wichtige Verkehrsknotenpunkte und bieten Zugang zu kleineren Städten und ländlichen Gebieten innerhalb der acht Provinzen. Das flache Gelände und die ausgebauten Straßenverbindungen erleichtern das Reisen zwischen den verschiedenen Teilen der Region.
Auf nur 5 Prozent der Landesfläche Vietnams leben hier rund 22 Millionen Menschen, was dieses Delta zur am dichtesten besiedelten Region des Landes macht. Die Kombination aus fruchtbarem Boden und dichter Bevölkerung zeigt sich in der fast lückenlosen Abfolge von Dörfern und Feldern entlang der Wasserwege.
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