Cape Cà Mau, Südliches Kap im Mekong-Delta, Vietnam.
Cape Cà Mau ist eine Landmasse, an der Mangrovenwälder auf die Ostmeer und Westmeer treffen und ein natürliches Ökosystem mit vielfältiger Tierwelt schaffen. Die Region besteht aus verschlungenen Wassernetzen, dichten Wäldern und Küstenlinien, die sich ständig durch natürliche Prozesse verändern.
Das Gebiet war ursprünglich ein Naturschutzgebiet, das 2003 zum Nationalpark erweitert wurde, um das größte ursprüngliche Mangrovenwaldgebiet Vietnams zu schützen. Diese Erhebung zum Nationalpark markierte einen entscheidenden Moment in den Bemühungen zur Bewahrung dieses sensiblen Ökosystems.
Die Bewohner des Xom Mui Weilers haben die Tradition bewahrt, Häuser ohne Türen zu bauen, um den Transport von frisch gefangenem Fisch von Booten zu Lagerstätten zu erleichtern. Diese Bauweise zeigt, wie die lokale Gemeinschaft ihre tägliche Arbeit und das Leben mit dem Wasser verbunden hat.
Die beste Möglichkeit, diese Gegend zu erreichen, ist mit Wassertaxis von der Stadt Ca Mau aus, wobei die Fahrt etwa zweieinhalb Stunden durch die Wassernetze dauert. Es ist ratsam, früh zu starten und warme Kleidung oder Sonnenschutz mitzunehmen, da die Fahrt lange dauert und die Sonne oder das Wetter sich ändern kann.
Die Landmasse wächst jedes Jahr um 80 bis 100 Meter an, da der Mekong-Fluss ständig Sedimente ablegt und neue Küstenlinie schafft. Dieses natürliche Wachstum macht diesen Ort zu einem selten besuchten Beispiel dafür, wie Flüsse die Landschaft aktiv verändern.
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