Lai Vung, Landkreis in der Provinz Đồng Tháp, Vietnam.
Lai Vung ist ein ländlicher Bezirk in der Provinz Đồng Tháp im Mekong-Delta in Vietnam. Das Gebiet liegt auf sehr flachem Land, das von Reisfeldern und Obstgärten geprägt wird und von Flussarmen des Mekong durchzogen ist.
Das Gebiet gehörte lange zum landwirtschaftlichen Kern des Mekong-Deltas und nahm seine heutige Verwaltungsform nach der Wiedervereinigung des Landes im Jahr 1976 an. Im Jahr 1989 wurde das Verwaltungszentrum in den Marktflecken Lai Vung verlegt, was den Beginn einer stärker organisierten lokalen Entwicklung markierte.
Lai Vung ist vor allem für seinen Mandarinen-Anbau bekannt, der zur Neujahrsfestzeit seinen Höhepunkt erreicht. In dieser Zeit sind die Obstgärten reich bepflanzt und viele Familien verkaufen ihre Ernte direkt am Straßenrand.
Die Nationalstraße 54 verbindet den Bezirk mit nahegelegenen Städten wie Cao Lãnh und Huyện Lấp Vò, sodass er gut mit dem Auto oder Motorrad erreichbar ist. Das flache Gelände macht das Radfahren zu einer angenehmen Art, die Dörfer und Obstgärten der Gegend zu erkunden.
Neben Mandarinen ist das Gebiet für sein fermentiertes Schweinefleisch bekannt, eine handwerkliche Spezialität, die in der Region seit Generationen hergestellt wird. Auch die Phong-Hoa-Pampelmuse, eine lokal angebaute Frucht mit einer eigenen Sorte, ist in den Obstgärten der Gegend zu finden.
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