Église Saint-Philippe-du-Roule, Neoklassizistische Kirche im 8. Arrondissement, Frankreich
Église Saint-Philippe-du-Roule ist eine Kirche aus der Klassik im 8. Arrondissement von Paris, die durch ihre zweireihigen Säulen entlang des Mittelschiffs und um die Apsis definiert wird. Das Innere wird von einem kassettierten Tonnengewölbe bedeckt, das auf diesen Säulen ruht und einen geräumigen, hell gestalteten Innenraum schafft.
Der Architekt Jean Chalgrin entwarf und baute die Kirche zwischen 1774 und 1784 als Neuschöpfung an diesem Ort, nachdem ein älteres Gebäude 1739 abgerissen worden war. Diese Epoche der Erneuerung spiegelt die architektonischen Ideale des späten 18. Jahrhunderts wider.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Philippus und zeigt im Inneren künstlerische Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert, die ihre Verwendung als spiritueller und ästhetischer Ort verdeutlichen. Besucher können die dekorativen Elemente sehen, die das Raumerlebnis prägen.
Die Kirche liegt an der Rue du Faubourg Saint-Honoré und kann bequem von der nahegelegenen U-Bahn-Station Saint-Philippe-du-Roule erreicht werden. Der Zugang ist leicht zu finden, und das Gebäude liegt in einem stark verkehrten Straßenbereich.
Die Kirche wurde als erste Pariser Kirche nach dem Vorbild römischer Basiliken gestaltet und kombiniert antike architektonische Prinzipien mit dem christlichen Gottesdienstformat. Diese Anpassung klassischer Formen für religiöse Zwecke war für die Pariser Kirchenarchitektur dieser Zeit ungewöhnlich.
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