Normandie, Region in Nordfrankreich.
Die Normandie ist eine Region im Norden Frankreichs, die sich über fünf Départements erstreckt und am Ärmelkanal liegt. Weiße Kreidefelsen wechseln sich mit Sandstränden ab, während im Landesinneren fruchtbare Täler und Hügellandschaften das Bild prägen.
Der norwegische Anführer Rollo erhielt das Gebiet im Jahr 911 durch den Vertrag von Saint-Clair-sur-Epte vom westfränkischen König Karl dem Einfältigen. Seine Nachkommen eroberten später England und Süditalien, wodurch eine weitreichende normannische Präsenz in Europa entstand.
In den Dörfern sprechen manche Einheimische noch das Normannische, einen Dialekt mit Wurzeln in der Sprache der Wikinger. Die Höfe produzieren Käse wie Camembert und Livarot, während Apfelplantagen die Basis für Cidre und Calvados liefern.
Züge von Paris erreichen Rouen in gut einer Stunde und Caen in rund zwei Stunden. Küstenorte und Dörfer im Hinterland sind durch ein dichtes Netz von Landstraßen verbunden, die sich für Rundfahrten eignen.
Der Fluss Seine bildet tiefe Windungen durch das Territorium und schafft natürliche Häfen wie Honfleur und Rouen. Diese Buchten ermöglichten über Jahrhunderte den Seehandel und die Verbindung zur atlantischen Küste.
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