Unter den Linden, Hauptboulevard in Mitte, Deutschland
Unter den Linden ist eine zentrale Allee in Mitte, die auf 1390 Metern Länge und 60 Metern Breite das Brandenburger Tor mit der Museumsinsel verbindet. Die Straße wird von historischen Gebäuden gesäumt, darunter die Humboldt-Universität, die Staatsoper und das Deutsche Historische Museum.
Die Straße entstand im 16. Jahrhundert als Reitweg für den Kurfürsten von Brandenburg, der sie nutzte, um seine Jagdgründe im Tiergarten zu erreichen. Im Jahr 1647 wurden die ersten Lindenbäume gepflanzt, die dem Weg später seinen Namen geben sollten.
Die Allee trägt ihren Namen nach den doppelten Lindenreihen, die das gesamte Straßenbild prägen und im Sommer dichten Schatten spenden. Heute versammeln sich hier Einheimische und Besucher auf den breiten Gehwegen, um zu flanieren oder auf Bänken unter den Baumkronen zu verweilen.
Die nächstgelegene U-Bahn-Station befindet sich am Brandenburger Tor, von wo aus man bequem die gesamte Länge der Allee ablaufen kann. Die breiten Gehwege eignen sich gut für Rollstühle und Kinderwagen, und zahlreiche Bänke laden unterwegs zum Ausruhen ein.
Die Lindenbäume, die der Straße ihren Namen geben, mussten im Laufe der Geschichte mehrfach ersetzt werden, zuletzt nach starken Schäden im Zweiten Weltkrieg. Auch heute werden einzelne Bäume regelmäßig nachgepflanzt, um das doppelreihige Grün zu bewahren.
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