Schauspielhaus, Neobarockes Theater im Klostergang-Viertel, Erfurt, Deutschland
Das Schauspielhaus ist ein Theatergebaude im Sudwesten von Erfurts Altstadt, das mit klassischen architektonischen Elementen und einer neobarocken Fassade besticht. Das Gebaude sitzt im Klostergang-Viertel und wird heute als Kulturquartier genutzt.
Das Gebaude entstand 1897 nach dem Entwurf von Architekt Georg Weidenbach als Versammlungsort fur Militaroffiziere, Kaufleute und gebildete Burger Erfurts. In der Nachkriegszeit diente es von 1946 bis 1949 als Tanztheater, bevor es sich zum Hauptkulturort der Stadt entwickelte.
Das Schauspielhaus ist heute ein lebendiger Kulturort, der von einer Genossenschaft mit über 900 Mitgliedern betrieben wird und das Stadtleben prägt. Die Mitglieder gestalten das Programm aktiv mit und tragen dazu bei, dass sich der Ort als Treffpunkt für Künstler und Publikum anfühlt.
Der Ort ist leicht zu erreichen und liegt zentral in der Altstadt, wo sich auch viele andere Sehenswurdigkeiten befinden. Erste Samstage im Monat bieten Gelegenheit, das Gebaude bei gefuhrten Rundgangen kennenzulernen.
Das Gebaude wurde 2015 grundlegend renoviert und diente anschliessend als Drehort fur die deutsche Kindersendung Schloss Einstein. Diese Verbindung zur Fernsehproduktion ist vielen Besuchern nicht bekannt, obwohl sie Teil der jungeren Geschichte des Ortes ist.
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