Midi-Pyrénées, Verwaltungsregion in Südfrankreich
Midi-Pyrénées war eine frühere Verwaltungsregion im Süden Frankreichs, die acht Départements zwischen dem Zentralmassiv und den Pyrenäen umfasste. Das Gebiet reichte von den Weinbergen und Ebenen im Norden bis zu den Berggipfeln an der spanischen Grenze, wobei Toulouse als regionale Hauptstadt diente.
Die Region entstand 1956 im Rahmen der französischen Verwaltungsreformen und vereinte Gebiete, die historisch zu verschiedenen Provinzen wie Gascogne und Languedoc gehörten. Im Januar 2016 wurde sie mit Languedoc-Roussillon zur neuen Region Okzitanien zusammengelegt.
Das Französische existiert mit regionalen okzitanischen Dialekten im gesamten Gebiet und spiegelt das sprachliche Erbe Südwestfrankreichs wider.
Obwohl die Verwaltungseinheit nicht mehr existiert, verwenden Einheimische und Reisende weiterhin den Namen, um das Gebiet südlich von Toulouse zu beschreiben. Straßenschilder, Karten und touristische Hinweise zeigen oft noch die alte Bezeichnung neben dem offiziellen Namen Okzitanien.
Der Name verbindet zwei geografische Merkmale: die südliche Lage zur Mittagszeit der Sonne und die Pyrenäenkette an der Grenze. Diese Bezeichnung spiegelt wider, wie Franzosen traditionell Richtungen anhand der Sonnenbahn beschreiben, wobei Midi den Süden meint.
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