Dibis Dam, Erddamm im Gouvernement Sulaymaniyah, Irak.
Die Dibis-Taumauer überspannt den Fluss Little Zab mit einer Höhe von etwa 24 Metern und einer Länge von etwa 376 Metern. Die Anlage wurde auf einer Erhebung von etwa 256 Metern gebaut und kann Wassermengen von bis zu 4.000 Kubikmetern pro Sekunde bewältigen.
Das Projekt begann 1960 und wurde 1965 fertiggestellt als Teil eines größeren Bewässerungsprogramms für die Kirkuk-Region. Nach Problemen mit Sedimentansammlung wurde die Anlage 1984 grundlegend renoviert und verstärkt.
Die Staumauer ist Teil der Wasserwirtschaft in Nordirak und unterstützt die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in der Region. Sie ermöglicht es Bauern, ihre Felder zuverlässig mit Wasser zu versorgen und trägt so zur Lebensgrundlage lokaler Gemeinden bei.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn der Wasserspiegel niedriger ist und die Struktur besser sichtbar wird. Der Ort liegt in einer ländlichen Gegend, daher sollte man mit lokalen Führern oder Gemeindebehörden die Sicherheit und den Zugang im Voraus klären.
1984 wurde die Anlage von chinesischen Ingenieuren umfassend renoviert, nachdem Probleme mit Sedimentansammlung aufgetreten waren. Diese internationale Zusammenarbeit bei der Instandhaltung zeigt die Bedeutung dieser Infrastruktur für die Region.
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