Provinz Brescia, Verwaltungsprovinz in der Lombardei, Italien.
Die Provinz Brescia ist eine Verwaltungsprovinz in der Lombardei, Italien, die sich von den südlichen Rätischen Alpen bis zu den Ufern des Gardasees, des Iseosees und des Idrosees erstreckt. Die Gebiete umfassen drei Haupttäler – Camonica, Trompia und Sabbia – die sich in die Berge schneiden und Hunderte Dörfer mit Städten im Flachland verbinden.
Die Provinz wurde am 23. Oktober 1859 gegründet und wurde das größte Verwaltungsgebiet der Lombardei in Norditalien. Ihre Grenzen folgten Tälern und Wasserscheiden, die bereits die Römer und mittelalterliche Herrschaften zur Aufteilung des Gebiets nutzten.
Der Name stammt von Brixia, wie die Römer die Hauptstadt nannten, und die Region zeigt heute einen Mix aus alpinen Dörfern, Seeufergemeinden und Weinbergen im Flachland. Besucher sehen, wie die Landschaft den Alltag prägt: Bergbewohner pflegen alte Höfe, während Anwohner am Gardasee zwischen Tourismus und Fischerei pendeln.
Das Gebiet ist über Gebirgspässe, Eisenbahnstrecken und Hauptautobahnen mit den Nachbarprovinzen verbunden, wodurch der Verkehr zwischen Mailand, Venedig und den Alpenregionen erleichtert wird. Reisende finden ganzjährig Zugang, wobei einige hochgelegene Routen im Winter geschlossen sein können.
In Valcamonica befinden sich über 140.000 prähistorische Felszeichnungen, die Szenen von Jagd, Tanz und täglichem Leben über Jahrtausende zeigen. Diese in Felsen eingemeißelten Figuren bilden eine der größten Sammlungen solcher Kunstwerke weltweit.
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