Trödelmarktinsel, Flussinsel in der Nürnberger Altstadt, Deutschland.
Trödelmarktinsel ist eine kleine Insel im Fluss Pegnitz mit restaurierten Fachwerkhäusern, die heute Antiquitätenläden und Kunsthandwerksboutiquen beherbergen. Die Häuser sind eng beieinander gebaut und bilden enge Gassen, durch die Wasser fließt und die Insel wirkt wie ein in sich geschlossener Mikrokosmos.
Die Insel entstand im Mittelalter als Marktplatz für Schweinemast und Tierhandel in der Altstadt. Im 15. Jahrhundert wandelte sie sich zum Handelsort für Gebrauchtwaren und hat diese Funktion als Flohmarkt bis heute bewahrt.
Der Ort trägt seinen Namen von dem Flohmarkt, der hier seit Jahrhunderten stattfindet und das Viertel prägt. Besucher sehen heute noch, wie alte Handwerkstechniken in den Läden lebendig bleiben, während sich moderne Künstler und Handwerker hier niederlassen.
Das Eiland ist über mehrere Brücken mit dem Festland verbunden und lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Die meisten Läden sind am Wochenende geöffnet, daher ist Samstag und Sonntag die beste Zeit für einen Besuch.
Viele Besucher wissen nicht, dass die Insel einst nur Schweinen gewidmet war, bevor sie sich völlig zum Kunsthandwerk verwandelt hat. Diese radikale Veränderung ist in kaum einer anderen europäischen Stadt so deutlich sichtbar.
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