Plzeňský kraj, Verwaltungsregion in Westböhmen, Tschechische Republik
Plzeňský kraj ist eine Verwaltungseinheit im westlichen Böhmen, die sich über Waldgebiete, Hügel und landwirtschaftliche Ebenen erstreckt. Die sieben Bezirke verteilen sich rund um die Hauptstadt Plzeň und reichen bis an die bayerische Grenze.
Diese Verwaltungsgliederung entstand im Jahr 2000 im Rahmen der Strukturreformen nach 1989, um die Selbstverwaltung der Regionen zu stärken. Die politische Neuordnung knüpfte an die traditionelle Bedeutung der Stadt und ihres Umlands an, deren Industriegeschichte ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
Der Name leitet sich von der Stadt Plzeň ab, deren Brauereitradition die regionale Identität prägt und heute in vielen Gaststätten und Bierfesten erlebbar wird. Kleine Dörfer bewahren alte Handwerkstechniken wie Holzschnitzerei und Glasbläserei, die bei Werkstattbesuchen und regionalen Märkten zu sehen sind.
Die einzelnen Bezirke lassen sich am besten mit dem Auto erkunden, da viele kleinere Ortschaften außerhalb der Bahnlinien liegen. Wanderwege und Radrouten verbinden die Waldgebiete im Norden mit den sanfteren Landschaften weiter südlich.
Die Grenze zwischen dieser Region und Bayern verläuft stellenweise durch dichten Wald, wo alte Grenzsteine noch heute an früheren Zollwegen stehen. Trotz der modernen Verkehrswege bleibt die Waldlandschaft im Nordwesten weitgehend dünn besiedelt.
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