Prager Neustadt, Mittelalterlicher Bezirk in Prag, Tschechische Republik
Dieses Viertel wurde 1348 gegründet und erstreckt sich über ein großes Gebiet südlich der Altstadt mit breiten Straßen, geräumigen Plätzen und Gebäuden aus verschiedenen Zeitaltern. Die architektonische Vielfalt reicht von gotischen Kirchen bis zu modernen Strukturen, die das Stadtbild prägen.
Kaiser Karl IV. gründete dieses Viertel 1348 als Teil seiner Vision, Prag zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches umzugestalten. Sein Plan mit breiten Straßen und großen Plätzen sollte eine neue, modernere Stadt neben der älteren Altstadt schaffen.
Das Nationaltheater und das Nationalmuseum prägen das kulturelle Leben und laden Besucher ein, tschechische Kunst und Geschichte zu erleben. Diese Institutionen sind Orte, an denen sich Einheimische und Touristen treffen, um Aufführungen zu besuchen oder Ausstellungen zu erkunden.
Die Wenzelsplatz ist der Handelszentrum mit Geschäften, Restaurants und Verbindungen zu öffentlichen Verkehrsmitteln für die Erkundung. Der Bereich ist leicht zu Fuß erreichbar und gut mit anderen Teilen Prags verbunden.
Im Jahr 1419 ereignete sich an der Neustädter Rathaus die erste Prager Defenestration, als Protestierende katholische Beamte aus den Fenstern warfen. Dieses dramatische Ereignis markierte den Beginn der Hussiten-Bewegung und der Religionskriege, die Böhmen für Jahrzehnte prägen würden.
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