Středočeský kraj, Verwaltungsregion in Zentraltschechien.
Die Mittelböhmische Region ist eine Verwaltungseinheit, die Prag vollständig umschließt und sich über zwölf Bezirke erstreckt. Sie reicht von bewaldeten Hügeln im Westen bis zu flacheren Ebenen im Osten, mit zahlreichen Flüssen, die das Gebiet durchziehen.
Das Gebiet gehörte seit dem Mittelalter zum Königreich Böhmen und bildete die Umgebung der Hauptstadt Prag. Nach dem Ende des kommunistischen Regimes entstand die heutige Verwaltungsstruktur im Jahr 2000 als Teil der Gebietsreform.
Der Name stammt von Böhmen, dem historischen Kernland der böhmischen Krone, dessen Zentrum diese Gegend bildet. Viele Orte tragen tschechische Namen, die auf alte Siedlungen oder natürliche Gegebenheiten verweisen und bis heute in der Alltagssprache lebendig sind.
Straßen und Bahnlinien führen von Prag in alle Richtungen und verbinden die einzelnen Bezirke miteinander. Größere Orte verfügen über Bahnhöfe und Busverbindungen, kleinere Dörfer sind oft nur mit dem Auto gut erreichbar.
Innerhalb dieser Verwaltungseinheit liegen mehr als siebzig Burgen und Schlösser, viele davon zugänglich und heute als Museen oder Veranstaltungsorte genutzt. Einige Orte tragen noch Namen aus der Zeit vor der Reformation, als religiöse Gemeinschaften hier siedelten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.