Hilla, Verwaltungszentrum im zentralen Irak
Hillah ist ein administratives Zentrum in der Provinz Babylon im zentralen Irak und erstreckt sich entlang beider Ufer eines Flusslaufs, der vom Euphrat abzweigt. Palmenlandschaften und Ackerland umgeben die Siedlung, die als regionaler Knotenpunkt für Handel und Verwaltung dient.
Die Siedlung entstand im 12. Jahrhundert, als Baumeister Ziegel aus den Ruinen des alten Babylon verwendeten, um neue Strukturen zu errichten. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum islamischer Gelehrsamkeit und zog Theologen und Schriftsteller an.
Der Name der Siedlung leitet sich vom arabischen Wort für „schönes Gebiet
Die Siedlung liegt etwa 100 Kilometer südlich von Bagdad und ist über Straßen- und Schienenverbindungen erreichbar. Besucher finden hier Zugang zu nahegelegenen archäologischen Stätten und können die Flusslandschaft entlang der Wasserwege erkunden.
Ein Wehr aus dem frühen 20. Jahrhundert lenkt Wasser vom Euphrat in den örtlichen Flusslauf und versorgt die umliegenden Felder mit Bewässerung. Diese Anlage prägt seit über einem Jahrhundert die Landwirtschaft der Region und ermöglicht den Anbau von Getreide und Dattelpalmen.
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