Sierra Gorda, Verwaltungsgemeinde in der Provinz Antofagasta, Chile.
Sierra Gorda ist eine Gemeinde in der Antofagasta-Region mit zwei Hauptdörfern, die auf einem hochgelegenen Plateau liegen. Die Siedlung wird von Bergketten umgeben und verfügt über Ruinen und verlassene Strukturen aus der Bergbauzeit.
Die Gegend entstand nach der Entdeckung von Silberlagern Mitte des 19. Jahrhunderts, was zur Gründung einer Bergbausiedlung führte. Der Mineralreichtum prägte die Entwicklung und Besiedlung dieser abgelegenen Hochlandregion.
Das jährliche Wüstenfestival zieht Besucher an, die traditionelle Musik und lokale Kunstformen erleben möchten. Die Veranstaltung spiegelt das Gemeinschaftsleben in dieser abgelegenen Region wider.
Die beiden Dörfer der Gemeinde liegen auf hoher Lage und sind über Bergstraßen erreichbar. Besucher sollten mit Höhenlage, kargem Klima und wenigen Versorgungsmöglichkeiten rechnen.
Entlang eines Streifens namens Central Canton finden sich Überreste von mehr als zwanzig alten Salpeterstationen. Diese verlassenen Strukturen zeigen die Größe der industriellen Bergbautätigkeiten, die einst diese Gegend prägten.
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