Baltra, Militär- und Transportinsel auf den Galápagos-Inseln, Ecuador
Baltra ist eine flache, trockene Insel im östlichen Teil des Galápagos-Archipels, etwa 21 Quadratkilometer groß und bedeckt mit spärlicher Vegetation wie Salzstrauch und Kakteen. Das Landschaftsbild wird durch den modernen Flughafen geprägt, der das Zentrum der Insel dominiert und täglich Tausende von Besuchern verarbeitet.
Die Insel wurde 1942 von den USA als Militärbasis während des Zweiten Weltkriegs errichtet, um strategische Interessen im Pazifik zu schützen. Nach dem Krieg blieb die Infrastruktur bestehen und wurde später in einen Flughafen umgewandelt, der heute die Hauptverbindung zwischen dem ecuadorianischen Festland und Galápagos darstellt.
Die Insel ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Knotenpunkt für Menschen, die nach Galápagos reisen, und prägt das Bild des modernen Archipels. Der Ort verbindet die Rolle eines Transportzentrums mit der Präsenz des Militärs, was dem Besuch eine besondere Atmosphäre verleiht.
Der Flughafen ist der Haupteingang zum Archipel, daher werden Besucher hier ankommen und abreisen, unabhängig davon, welche Inseln sie besuchen möchten. Es empfiehlt sich, dort mit den Formalitäten zu rechnen und ausreichend Zeit für die ersten Schritte in Galápagos einzuplanen.
Land-Leguane, die auf der Insel seit 1954 ausgestorben waren, wurden erfolgreich wieder angesiedelt und leben nun wieder dort in einer Population von etwa 400 Exemplaren. Dieses Wiedereinführungsprojekt ist ein Beispiel für Naturschutzarbeit im Archipel.
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