Nationalpark Perito Moreno, Nationalpark in der Provinz Santa Cruz, Argentinien.
Perito Moreno Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in Patagonien mit etwa 1.268 Quadratkilometern Wildnis, geprägt von zwei Gebirgsketten und zahlreichen Seen. Die Bergketten bilden natürliche Amphitheater und schaffen eine dramatische Kulisse über das gesamte Gebiet.
Das Schutzgebiet wurde 1937 gegründet und benannt nach Francisco Moreno, einem argentinischen Forscher, der wissenschaftliche Expeditionen durch Patagonien durchführte. Die Gründung ermöglichte es, diesen Landstrich für zukünftige Generationen zu bewahren.
Der Park bewahrt Spuren der Ureinwohner durch Felsgravuren und archäologische Funde, die zeigen, dass Menschen hier seit Jahrhunderten leben. Diese Zeugnisse sind über die Landschaft verteilt und erzählen von den ersten Bewohnern dieser abgelegenen Region.
Besucher müssen die Anreise von nahe gelegenen Orten selbst organisieren, da der Park weder Unterkünfte noch Einrichtungen bietet. Wer länger bleiben möchte, sollte Campingausrüstung mitbringen und sich auf grundlegende Bedingungen vorbereiten.
Das Gebiet beherbergt 24 Säugetierarten, darunter Guanacos und Pumas, sowie etwa 115 Vogelarten wie Andenkondore und Kapuzenrohrvögel. Diese Artenvielfalt macht den Park zu einem wichtigen Lebensraum für seltene Tiere der südlichen Anden.
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