Adamstown, Hauptdorf auf den Pitcairninseln, Pazifischer Ozean.
Adamstown ist die Hauptsiedlung der Pitcairninseln im Pazifischen Ozean und liegt an der Nordküste der Hauptinsel. Die Häuser stehen verstreut entlang steiler Hänge oberhalb der Bounty Bay, wo ein schmaler Pfad zur einzigen Anlegestelle hinabführt.
Die Ansiedlung entstand 1790, als neun britische Meuterer der HMS Bounty zusammen mit polynesischen Begleitern die erste dauerhafte Niederlassung gründeten. Im 19. Jahrhundert wuchs die Gemeinschaft langsam und passte ihre Lebensweise den begrenzten Ressourcen der Insel an.
Die Bewohner pflegen einen gemeinschaftlichen Lebensstil, bei dem jeder Haushalt an gemeinsamen Aufgaben wie der Wartung des Weges zur Anlegestelle und der Pflege öffentlicher Räume teilnimmt. Diese enge Zusammenarbeit zeigt sich im Alltag, wenn sich Familien gegenseitig bei der Ernte oder beim Empfang ankommender Schiffe unterstützen.
Besucher erreichen die Siedlung nur durch eine steile Kletterpartie vom Landungssteg aus, was eine gewisse Trittsicherheit erfordert. Wer länger bleiben möchte, wohnt meist bei Familien, die Gästezimmer anbieten und gemeinsame Mahlzeiten organisieren.
Jedes Haus verfügt über Funkausrüstung zur Kommunikation, da die Siedlung die kleinste staatliche Funkstation der Welt betreibt. Diese Geräte verbinden die Bewohner untereinander und mit der Außenwelt, wenn kein Schiff in Sicht ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.