Machu Pitumarka, Archäologische Stätte in der Provinz Canchis, Peru.
Machu Pitumarka ist ein archäologisches Gelände auf einem Hügel nordöstlich von Pitumarka mit Blick auf die Flusslandschaft. Die Anlage besteht aus drei verschiedenen Bereichen mit Wohnbauten und terrassierten Flächen, die auf einer Höhe von etwa 3.465 Metern liegen.
Das Gelände wurde zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert errichtet und zeigt Merkmale der Canchis-Kultur, die vor der Inkazeit blühte. Die Anlage markiert ein Beispiel für die Siedlungsmuster, die in diesem Berggebiet während dieser Periode entwickelt wurden.
Auf dem Gelände sind alte Gebäude zu sehen, die mit aufeinandergelegten Steinen ohne Mörtel errichtet wurden. Die Ruinen zeigen, wie Menschen in dieser bergigen Region lebten und ihre Häuser nach dem Vorbild älterer Kulturen gestalteten.
Das Gelände ist über eine Straße von der Ortschaft Checacupe aus erreichbar, die mehrere Stunden Fahrt durch Berglandschaft erfordert. Besucher sollten festes Schuhwerk und zusätzliche Kleidung mitbringen, da die Höhe und das Wetter wechselhaft sind.
Der Platz liegt in unmittelbarer Nähe des schneebedeckten Ausangate-Berges, wodurch eine sichtbare Verbindung zwischen dem Siedlungsplatz und den höchsten Gipfeln der Region entsteht. Diese Nähe deutet darauf hin, dass der Standort bewusst in Sichtweite dieser markanten Landmarke gewählt wurde.
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