Llaqtapata, Archäologische Stätte nahe Machu Picchu, Peru.
Llaqtapata ist eine Ausgrabungsstätte auf einem Bergkamm zwischen den Tälern Ahobamba und Santa Teresa in Peru. Die Steinstrukturen zeigen Mauern mit zeremoniellen Nischen, die sich über das steile Gelände verteilen.
Hiram Bingham entdeckte diese Stätte 1912, doch eine gründliche Erforschung begann erst mit der Thomson- und Ziegler-Expedition 2003. Diese späteren Arbeiten erschlossen erst das volle Ausmaß der Siedlung.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache: llaqta bedeutet Siedlung und pata bezieht sich auf eine erhöhte Position in der Landschaft. Die Stätte zeigt, wie Andenbewohner ihre Bauten in steilem Gelände platziert haben.
Das Gelände erfordert körperliche Anstrengung und wird am besten bei trockener Jahreszeit besucht, wenn die Wege weniger rutschig sind. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk und Wasser mitbringen sowie genug Zeit für den Aufstieg einplanen.
Von diesem Aussichtspunkt sieht man Machu Picchu von Südwesten, was den Berg Huayna Picchu in einer ganz anderen Perspektive zeigt. Dieser Blickwinkel ist selten fotografiert und gibt einen neuen Eindruck der berühmteren Anlage.
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