Temple of the Moon, Archäologische Anlage in Cusco, Peru.
Der Mondtempel ist ein Komplex mit Altären und gemeißelten Felsformationen in einer natürlichen Höhle nahe Cusco. Die Wände zeigen Pumas, Schlangen und Kondore, die in den Stein gehauen wurden und die spirituellen Vorstellungen der Inka widerspiegeln.
Die Anlage entstand im 15. und frühen 16. Jahrhundert unter den Herrschern des Inkareichs. Sie diente als Ort nächtlicher Rituale, bei denen Priester lunare Phänomene beobachteten und zeremonielle Opfergaben vollzogen.
Der Name bezieht sich auf die Verehrung lunarer Zyklen durch die Inka, deren spirituelle Praktiken auch heute an den Schnitzereien erkennbar sind. Einheimische Führer erwähnen oft die Verbindung zwischen Höhle und Nachtgestirn, da die Ausrichtung des Raums die Beobachtung astronomischer Ereignisse ermöglichte.
Die Stätte liegt oberhalb der Stadt und erfordert eine kurze Fahrt oder eine mehrstündige Wanderung vom Zentrum aus. Der Weg kann rutschig sein, daher sind feste Schuhe und eine Taschenlampe für den Besuch der Höhle ratsam.
Durch Öffnungen in der Höhlendecke fallen Lichtstrahlen auf bestimmte Bereiche des Altars, die je nach Tages- und Jahreszeit variieren. Einige Besucher bemerken, dass die Schnitzereien bei Vollmond besonders klar hervortreten, was die rituelle Nutzung unterstreicht.
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