Urubamba-Tal, Tal entlang des Urubamba-Flusses in der Südlichen Sierra, Peru
Das Tal verläuft entlang des Flusses Urubamba im Andenhochland zwischen den Städten Pisac und Ollantaytambo. Die Hänge zeigen alte Steinterrassen, die sich über die Berghänge ziehen, und auf dem Talboden liegen kleine Dörfer neben Feldern, die heute noch bewirtschaftet werden.
Die Inka besiedelten diese Region im zwölften Jahrhundert und errichteten Städte, Tempel und landwirtschaftliche Anlagen auf den Talhängen. Nach der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert wurden viele Dörfer weiterhin bewohnt, während sich die Nutzung der Felder allmählich veränderte.
Die Einheimischen unterhalten noch heute offene Märkte in Dörfern wie Chinchero und Pisac, wo sie Textilien, Keramik und landwirtschaftliche Erzeugnisse verkaufen. An diesen Marktplätzen hört man Quechua, das hier im täglichen Leben verwendet wird.
Die Höhenlage zwischen 2800 und 3000 Metern erfordert eine Anpassung an die dünnere Luft, daher sollte man bei der Ankunft langsam gehen. Die Regenzeit dauert von November bis März, und in dieser Zeit werden viele Wege schlammig oder rutschig.
Mehrere Salzminen bei Maras liegen an einem Berghang, wo salziges Wasser aus einer unterirdischen Quelle in flache Becken fließt und in der Sonne verdunstet. Diese Minen werden seit der Zeit vor der Ankunft der Inka genutzt und sind noch heute in Betrieb.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.