Jicamarca Radio Observatory, Radioteleskopanlage im Departamento Lima, Peru.
Das Jicamarca Radio Observatory ist eine Forschungsanlage, die aus Zehntausenden einzelner Antennenstäbe besteht, die über eine große Wüstenfläche östlich von Lima angeordnet sind. Die Antennenstäbe werden als ein einziges großes Instrument mit großer Reichweite zusammengeschalten, um Signale von sehr weit oben in der Atmosphäre zu erfassen.
Die Anlage wurde in den frühen 1960er Jahren von einer amerikanischen Institution entwickelt und gebaut, um die Ionosphäre zu erforschen. Seitdem wird sie von peruanischen Forschern betrieben und hat sich zu einem wichtigen Zentrum für die Erforschung der Atmosphäre über dem Äquator entwickelt.
Die Anlage ist ein Zentrum für Ionosphärenforschung, das von peruanischen Wissenschaftlern betrieben wird und seit Jahrzehnten internationale Zusammenarbeit bei der Erforschung erdnaher Phänomene ermöglicht. Es verkörpert Perus Engagement in der wissenschaftlichen Forschung auf globaler Ebene.
Der Ort liegt etwa eine halbe Stunde mit dem Auto östlich von Lima, erreichbar über die Zentralautobahn. Besucher sollten die abgelegene Lage und das offene, flache Gelände berücksichtigen, das bei starkem Sonnenlicht exponiert ist.
Die Anlage kann sowohl als Sender als auch als Empfänger arbeiten und nutzt dabei eine enorme Energiemenge, um Echosignale von extremen Höhen zu erfassen. Diese Dualfunktion ermöglicht Untersuchungen, die mit typischen Observatorien nicht möglich sind.
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