Shushufindi, Stadt und Parroquia urbana in der Provinz Sucumbíos in Ecuador
Shushufindi ist eine Stadt in der Provinz Sucumbíos in Ecuador, die am rechten Ufer des Flusses Shushufindi auf flachem Gelände liegt. Die Stadt hat etwa sechzehntausend Einwohner und ist mit ihrer warmen, feuchten Klimazone ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Region, das von dichtem Amazonas-Wald umgeben ist.
Shushufindi wurde 1972 gegründet, als Ölvorkommen in der Region entdeckt wurden. Seitdem ist die Stadt schnell gewachsen, mit Arbeitern aus der Ölindustrie und anderen Branchen, die die Stadt aufbauten und sie zu einem der größten Orte im nördlichen ecuadorianischen Amazonasgebiet machten.
Der Name Shushufindi stammt aus der Cofán-Sprache und bedeutet "wilder Schwein" (Shushu) und "kleiner Vogel" (Findi). Die Stadt verbindet heute verschiedene Bevölkerungsgruppen - Secoyas, Shuar, Kichwas, Siona und später hinzugekommene Menschen aus der Ölindustrie - in einem gemeinsamen Raum.
Die Stadt ist leicht zu navigieren, mit den meisten Straßen geteert, obwohl einige Bereiche mit neuer Bebauung abgenutzt sein können. Besucher können sich mit lokalen Bussen und Autos bewegen und sollten beachten, dass das tropische Klima heiß und feucht ist, mit reichlich Regen das ganze Jahr über.
Der Name bezieht sich auf zwei Tiere, die die Region geprägt haben: Das Wort "Shushu" bedeutet Wildschwein und "Findi" ist ein kleiner Kolibri. Diese Vögel und Schweine waren einst so verbreitet, dass die frühen Bewohner den Ort nach ihrer Präsenz benannten.
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